16 vExperts bei evoila: VMware-Expertise

Johannes Schild
1. April 2026
Lesezeit: 5 min
16 vExperts bei evoila: VMware-Expertise

Wie viele vExperts hat evoila eigentlich? Was steckt wirklich hinter diesem Status? Wer sich im VMware-Ökosystem bewegt, begegnet früher oder später dem Begriff „vExpert”. Doch was genau bedeutet er und welche Voraussetzungen gibt es? Diese Fragen beantworten wir hier und lassen dabei die Menschen zu Wort kommen, die es am besten wissen.

Was ist ein vExpert überhaupt?

Das VMware vExpert Program ist ein globales Community-Programm, das von Broadcom verwaltet wird und Personen auszeichnet, die aktiv Wissen rund um VMware-Technologien teilen. Wichtig: Es handelt sich dabei nicht um eine technische Zertifizierung wie den VCP. Es ist auch kein Titel, den man sich durch bestandene Prüfungen verdient.

Wer vExpert werden möchte, muss zeigen, dass er oder sie der Community etwas zurückgibt. Zweimal im Jahr können sich Interessierte bewerben. Die Bewerbung besteht aus einem Nachweis der eigenen Community-Aktivitäten. Wer aufhört beizutragen, verliert den Status. Mehr Informationen dazu gibt es direkt im offiziellen VMware vExpert Portal.

Der Unterschied zu anderen Auszeichnungen im VMware-Ökosystem ist damit klar: Der vExpert-Status ist kein Abzeichen für technische Exzellenz, sondern eine Anerkennung für kontinuierlichen Community-Beitrag. Wer vExpert ist, hat bewiesen, dass er gerne sein Wissen über VMware-Technologien teilt.

Welche Verantwortung steckt dahinter?

Gerade weil der Status so sichtbar ist, bringt er auch Erwartungen mit sich. Daniel Krieger, Cloud Architect bei evoila, beschreibt es so:

„vExperts spielen heute im VMware-Ökosystem eine wichtige Rolle, weil sie als Brücke zwischen der Community, Kunden und dem Hersteller fungieren. Sie sind oft diejenigen, die neue Technologien frühzeitig testen, Erfahrungen aus realen Projekten teilen und komplexe Themen verständlich erklären – ob durch Blogs, Sessions, Code-Beiträge oder VMUG-Events. Der Status selbst ist jedoch kein Titel für technische Exzellenz oder eine Zertifizierung, sondern eine Anerkennung für kontinuierlichen Community-Beitrag. Genau hier liegt die Verantwortung: Wissen offen teilen, Diskussionen sachlich führen und praktische Erfahrungen ehrlich einordnen – auch dann, wenn etwas nicht perfekt funktioniert.“

Was Daniel beschreibt, ist im Kern eine Form von Integrität. Die vExpert-Community lebt davon, dass ihre Mitglieder authentisch kommunizieren.

Was bringt der vExpert-Status einem Unternehmen?

Natürlich profitieren nicht nur Einzelpersonen vom vExpert-Programm. Was bedeutet es für ein Unternehmen, wenn gleich 16 Mitarbeitende diesen Status tragen? Maria Kmita, Marketing Managerin im evoila-Team in Polen, bringt es auf den Punkt:

„Der vExpert-Status zieht in unserem Unternehmen Talente an, stärkt die Glaubwürdigkeit und baut die Bekanntheit von evoila in der Community und bei Kunden auf. Indem evoila in die Erlangung dieser Auszeichnungen investiert, wird es zu einem Employer of Choice für die besten Ingenieure auf dem Markt und schafft damit eine treibende Kraft für Kompetenzentwicklung.“

Wer bei evoila arbeitet, weiß: Community-Engagement wird hier nicht nur toleriert, sondern aktiv gefördert.

16 vExperts aus drei Ländern

Wie viele vExperts gibt es bei evoila? Es sind 16, verteilt auf Deutschland, Polen und Österreich. Diese Breite ist kein Zufall, sondern das Ergebnis einer Unternehmenskultur, die Wissenstransfer als Teil der täglichen Arbeit versteht.

Deutschland: Christian Kremer, Daniel Krieger, Lars Göbel, Mathias Meyenburg, Peter Summa, Payman Maher, Sebastian Diehl, Steven Schramm

Polen: Maciek Lelusz, Maria Kmita-Wołek, Michał Iwanczuk, Patryk Kaczmarek, Paweł Koc

Österreich: Tobias Paschek, Adrian Heissler, Mehdi Khodaeifard

Was treibt die Menschen hinter dem Titel an?

Payman Maher, Senior Cloud Engineer bei evoila, zeigt exemplarisch, wie tief das fachliche Engagement geht:

„Für mich ist VMware Cloud Foundation kein Produkt, sondern eine Architektur-Disziplin. Besonders bei der Erstellung von Low-Level-Designs für internationale Enterprise-Umgebungen zeigt sich, dass Stabilität, Skalierbarkeit und sauberes Lifecycle-Management entscheidend sind – weit über das reine Deployment hinaus.“

Mehdi Khodaeifard, Cloud Engineer und Consultant im österreichischen Team, beschreibt den persönlichen Aspekt:

„Als vExpert anerkannt zu werden, bedeutet mir persönlich viel, denn es geht nicht nur um technische Tiefe – es spiegelt kontinuierliches Lernen und Beitragen wider, nicht einen Jobtitel. Was mich über die täglichen Projekte hinaus antreibt, ist die Wirkung: Praxiserfahrungen in Orientierung umzuwandeln, die andere wiederverwenden können, die Community zu verbinden und Teams dabei zu helfen, dieselben Fehler zu vermeiden, durch die ich mich bereits durchgearbeitet habe.“

vExpert vs. Broadcom Knight: Wo liegt der Unterschied?

Wer sich im VMware-Umfeld bewegt, stößt auch schnell auf den Begriff des Broadcom Knight. Handelt es sich dabei um dasselbe wie ein vExpert? Nein, und der Unterschied ist relevant.

Der vExpert-Status ist ein individueller, community-orientierter Titel, unabhängig vom Arbeitgeber, der persönliches Engagement nach außen belohnt. Der Broadcom Knight hingegen ist ein technischer Elitestatus, der an die Partnerschaft mit Broadcom gebunden ist und anspruchsvolle Prüfungen sowie die Zugehörigkeit zu einem Partner mit Pinnacle- oder Premier-Status voraussetzt.

Bei evoila gibt es beides. Mehrere Mitarbeitende tragen den vExpert-Status, während das Unternehmen gleichzeitig als Pinnacle-Partner von Broadcom zertifiziert ist und entsprechende Knights im Team hat. Die beiden Titel schließen sich nicht aus, sie ergänzen sich. Der eine zeigt, dass jemand die Community bereichert. Der andere zeigt, dass jemand auf höchstem technischem Niveau zertifiziert ist.

Fazit

16 vExperts bei evoila sind kein Zufall. Sie sind das Ergebnis einer konsequenten Überzeugung: Wer Wissen teilt, wächst. Wer in die Community investiert, profitiert auch als Unternehmen. Und wer technologische Tiefe mit einer Kultur der Offenheit verbindet, liefert am Ende mehr als nur funktionierende Infrastruktur.

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