AVI LoadBalancing

Hochverfügbare und sichere Anwendungen bereitstellen.

Mit VMware Avi ersetzt evoila starre Hardware-Load-Balancer durch eine softwaredefinierte Plattform. Skalierbar, Self-Service-fähig und nativ in VCF integriert.

Application Delivery ohne Hardware-Grenzen

Hardware-Load-Balancer sind teuer, unflexibel und im Betrieb aufwendig. Zudem skalieren sie nicht mit modernen Applikationslandschaften. VMware Avi löst diese Herausforderungen mit einem vollständig softwaredefinierten Ansatz:

L4/L7-Load-Balancing, SSL-Terminierung, Web Application Firewall, GSLB und Kubernetes Ingress Controller auf einer gemeinsamen Plattform – ohne dedizierte Appliances. evoila implementiert Avi als nativen Bestandteil von VCF und ermöglicht echte Self-Service-Funktionen für Application Teams.

Ihre Vorteile auf einen Blick:

  • Kostensenkung: Ersatz teurer Hardware-Load-Balancer durch eine softwaredefinierte Plattform ohne Appliance-Aufwand
  • Mehr Agilität: Self-Service-Funktionen für Application Teams ohne Abhängigkeit vom Netzwerkteam
  • Hohe Verfügbarkeit: GSLB und intelligentes Load Balancing sichern die Verfügbarkeit von Anwendungen auch bei Standortausfällen

Hardware-Load-Balancer als Wachstumsbremse

Klassische Hardware-Load-Balancer stammen aus einer Zeit, in der Anwendungen selten bereitgestellt und noch seltener verändert wurden. In modernen Umgebungen werden sie zum strukturellen Problem: Jede neue Anwendung, jede SSL-Konfiguration und jede Load-Balancing-Regel erfordert manuelle Eingriffe durch Spezialisten. Das führt zu langen Wartezeiten und erhöht das Fehlerrisiko.

Gleichzeitig verändert sich die Applikationslandschaft grundlegend: Kubernetes-Workloads benötigen dynamische Ingress Controller, Multi-Site-Architekturen erfordern intelligentes GSLB und Security-Teams verlangen eine WAF-Integration direkt im Datenpfad. Hardware-Appliances können diese Anforderungen nur mit hohem Aufwand erfüllen und skalieren weder bei Konfiguration noch Leistung wirtschaftlich.

Mit der Einführung von VCF steigt der Handlungsdruck: Wer Avi nicht als nativen Bestandteil der Plattform etabliert, verzichtet auf wichtige Integrationsvorteile und betreibt weiterhin isolierte Infrastruktursilos, die Automatisierung und Self Service erschweren.

Die Folgen des Nichtstuns

Jeder Tag, an dem ein Application Team auf ein Netzwerkticket warten muss, verlangsamt Ihre Delivery-Pipeline. Unternehmen, die bestehende Hardware-Load-Balancer in eine VCF-Umgebung mitnehmen, übernehmen nicht nur technische Schulden. Sie schaffen auch strukturelle Hindernisse für Automatisierung, Self Service und Geschwindigkeit.

Die Herausforderung

Warum Hardware-Load-Balancer zum Risiko werden

Traditionelle Load-Balancing-Infrastrukturen wurden für Stabilität entwickelt, nicht für Geschwindigkeit. Je dynamischer Ihre Applikationslandschaft wird, desto stärker bremsen sie Sie aus.

Manuelle Konfiguration, maximale Verzögerung

Jede neue Anwendung erfordert individuelle Konfigurationen durch Spezialisten. Das führt zu Ticket-Warteschlangen, Freigabeprozessen und langsamen Releases, die Entwicklungsteams ausbremsen.

Unbegrenzter CAPEX-Aufwand

Die Skalierung von Hardware-Load-Balancern bedeutet zusätzliche Investitionen in Hardware, Lizenzen, Rack-Fläche, Strom und Kühlung. Die Kosten steigen kontinuierlich, die gewünschte Flexibilität bleibt aus.

Kubernetes ohne native Unterstützung

Klassische Appliances verfügen über keine native Kubernetes-Integration. Ingress-Steuerung, dynamische Bereitstellung virtueller Services und Zertifikatsmanagement erfordern Workarounds, die unter Last schnell an ihre Grenzen stoßen.

Fehlende Transparenz auf Anwendungsebene

Hardware-Appliances liefern Informationen über Verbindungen, nicht über Anwendungen. Ohne native L7-Analysen lässt sich häufig nicht erkennen, ob eine Anwendung langsam arbeitet oder schlicht überlastet ist.

Hohe Kosten in Multi-Site-Umgebungen

Für GSLB-Funktionen benötigen klassische Load-Balancer dedizierte Hardware an jedem Standort. Dieses Kostenmodell macht hochverfügbare Multi-Site-Architekturen für viele Unternehmen wirtschaftlich unattraktiv.

Die gute Nachricht: VMware Avi löst diese Herausforderungen, ohne eine komplette Neugestaltung Ihres Netzwerks zu erfordern

evoila migriert bestehende Konfigurationen schrittweise – ohne Ausfallzeiten und mit umfassenden Self-Service-Funktionen vom ersten Tag an.

Unsere Lösung

Avi als softwaredefinierte Application-Delivery-Plattform

Von der Appliance zur Plattform

When implementing Avi, evoila follows a structured migration approach: Existing hardware load balancers are analysed, configurations are migrated, and the transition is carried out in stages without compromising application availability. At the same time, self-service capabilities and automation integration are factored in from the very beginning.

L4/L7-Load-Balancing-Design & Implementierung

Konzeption und Implementierung softwarebasierter Load-Balancing-Lösungen auf Layer 4 und 7 – inklusive Virtual Services, Health Monitoring, Session Persistence und intelligenter Routing-Algorithmen, nativ integriert in die VCF-Netzwerkarchitektur.

SSL-Terminierung & Zertifikatsmanagement

Einrichtung einer zentralen SSL/TLS-Terminierung mit integriertem Zertifikatsmanagement für die sichere Bereitstellung von Anwendungen – ohne dezentrale Zertifikatsverwaltung auf Anwendungsebene.

Web Application Firewall (WAF)

Integration der Avi WAF zum Schutz von Anwendungen vor Angriffen gemäß OWASP Top 10, SQL-Injection, Cross-Site Scripting und weiteren Bedrohungsmustern – direkt im Load-Balancing-Pfad und ohne separate Appliance.

GSLB – Global Server Load Balancing

Einrichtung von GSLB-Konfigurationen für Multi-Site-Umgebungen mit zustandsbasiertem DNS-Routing, geografischem Load Balancing und automatischem Failover bei Standortausfällen.

Integration des Kubernetes Ingress Controllers

Avi als nativer Ingress Controller für VKS- und Kubernetes-Umgebungen mit dynamischer Bereitstellung virtueller Services, automatischem Zertifikatsmanagement und vollständiger Lifecycle-Integration.

Self Service & Automatisierungsintegration

Integration von Avi in VCF Automation, damit Application Teams Load-Balancer-Ressourcen eigenständig und regelkonform über den Servicekatalog bereitstellen können.

Tech-Deep-Dive

Die Architektur dahinter

Avi Control Plane & Service Engines

Die Avi-Architektur trennt konsequent Control Plane und Data Plane. Der Avi Controller übernimmt zentrale Konfiguration, Analysen und Lifecycle-Management als hochverfügbarer Cluster innerhalb von VCF. Die Service Engines stellen den eigentlichen Datenpfad bereit, werden dynamisch als virtuelle Maschinen bereitgestellt und skalieren automatisch mit dem Verkehrsaufkommen. evoila dimensioniert beide Ebenen passend zu Ihren Anforderungen an Performance und Verfügbarkeit.

L7-Intelligenz: Mehr als nur Load Balancing

Avi arbeitet nativ auf Layer 7 und ermöglicht inhaltsbasiertes Routing, HTTP-Header-Manipulation, Cookie-basierte Session Persistence sowie anwendungsspezifische Health Checks, die den tatsächlichen Status einer Anwendung überprüfen. In Kombination mit der integrierten WAF entsteht eine vollständige Application-Delivery-Controller-Funktionalität ohne zusätzliche Produkte.

Analytics & Visibility Engine

Avi verfügt über eine integrierte Analytics-Engine, die vollständige Transparenz über Anwendungsperformance, Latenzverteilung, Fehlerraten und Sicherheitsereignisse bietet – aufgeschlüsselt nach Virtual Service, Client und Backend-Pool. evoila konfiguriert Dashboards und Schwellwerte für Alerts, damit Betriebsteams Anwendungen proaktiv überwachen können – ohne zusätzliche APM-Tools.

GSLB-Architektur für Multi-Site-Umgebungen

VMware Avi GSLB ermöglicht DNS-basiertes Global Load Balancing mit aktivem Health Monitoring aller Standort-Endpunkte. Im Failover-Fall wird die DNS-Auflösung automatisch auf verfügbare Standorte umgeleitet – mit konfigurierbaren TTL-Werten und Persistenzmechanismen. evoila entwickelt GSLB-Topologien für Active-Active- und Active-Passive-Szenarien und integriert diese in bestehende DNS-Infrastrukturen.

Kubernetes-Integration: Avi als AKO

In Kubernetes-Umgebungen arbeitet Avi über den Avi Kubernetes Operator (AKO) als nativer Ingress Controller. AKO übersetzt Kubernetes-Ingress- und Service-Objekte automatisch in Avi Virtual Services – dynamisch und ohne manuelle Eingriffe. Dadurch erhalten Application Teams vollständige Self-Service-Kontrolle über Load Balancing und SSL-Terminierung direkt über Kubernetes-native Manifeste.

Technische Vorteile

Was Avi ermöglicht, was klassische Appliances nicht leisten können

Dynamische Skalierung von Service Engines

Automatische Bereitstellung und Skalierung von Service Engines auf Basis des tatsächlichen Verkehrsaufkommens

Native L7-Routing-Funktionen

Inhaltsbasiertes Routing, Header-Manipulation und anwendungsspezifische Health Checks ohne zusätzliche Middleware

Integrierte WAF

Schutz vor OWASP-Top-10-Bedrohungen direkt im Load-Balancing-Pfad – ohne separate Sicherheits-Appliance

GSLB mit aktivem Health Monitoring

Automatisches DNS-Failover bei Standortausfällen mit konfigurierbaren Persistenz- und TTL-Mechanismen

AKO-Integration

Kubernetes-native Ingress-Steuerung durch automatische Erstellung von Virtual Services über den Avi Kubernetes Operator

Zentrale Analytics-Funktionen

Vollständige Transparenz über Anwendungen durch die integrierte Analytics-Engine – ohne separates APM-Tool

Ihr bevorzugter Partner

Die Plattformperspektive für den erfolgreichen Avi-Einsatz

VMware Avi entfaltet sein volles Potenzial nur dann, wenn Plattformdesign, Netzwerkarchitektur und Anwendungsanforderungen von Anfang an gemeinsam betrachtet werden.

As a Broadcom Pinnacle Partner, evoila implements Avi as an integrated VCF component, aligned with NSX network architecture, VCF Automation, and Kubernetes platform design. Not as an isolated product bolted onto an existing environment.
For organisations migrating from hardware load balancers, evoila brings structured migration expertise: configuration analysis, virtual service migration, and parallel operation during the transition phase are established components of every engagement.

Broadcom Pinnacle Partner

evoila verfügt über den höchsten Broadcom-Partnerstatus in Europa. Avi-Projekte profitieren von direktem Zugang zu Engineering-Ressourcen und validierten Architekturmustern.

Migration ohne Ausfallzeiten

Bestehende Hardware-Load-Balancer-Konfigurationen werden schrittweise analysiert, migriert und validiert. Der Parallelbetrieb gewährleistet die kontinuierliche Verfügbarkeit der Anwendungen während der Umstellung.

Native VCF-Integration

Avi wird als Bestandteil des VCF-Stacks implementiert – abgestimmt auf NSX, VCF Automation und die Kubernetes-Plattform. Nicht als separate Zusatzlösung daneben.

Kubernetes-Expertise mit AKO

Die AKO-Integration für VKS und selbst verwaltete Kubernetes-Umgebungen gehört zu den Kernkompetenzen von evoila. Application Teams erhalten von Beginn an vollständige Self-Service-Kontrolle über native Manifeste.

Partnerschaften

Technologien & Partner

VMware Avi ist der softwaredefinierte Application Delivery Controller von Broadcom für moderne virtualisierte und Cloud-Native-Umgebungen. Die Plattform ersetzt Hardware-Appliances durch einen vollständig programmierbaren Ansatz für L4/L7-Load-Balancing, Web Application Firewall, Global Server Load Balancing und Kubernetes Ingress – zentral verwaltet über eine gemeinsame Control Plane.

evoila ist Broadcom Pinnacle Partner und verfügt damit über den höchsten Partnerstatus im europäischen Markt. Das ermöglicht direkten Zugang zu Broadcom Engineering, validierten Architekturmustern für VCF-integrierte Deployments sowie umfassende Erfahrung aus Avi-Projekten in Enterprise- und Service-Provider-Umgebungen.

AVI Loadbalancer
Broadcom

Einstiegsangebot

Avi Architecture Assessment

Der strukturierte Einstieg beginnt mit einer Analyse Ihrer bestehenden Load-Balancing-Landschaft. Im Rahmen des evoila Avi Architecture Assessments analysieren wir folgende Bereiche:

Bestehende Load-Balancer-Konfigurationen und Migrationspotenziale

Anwendungsanforderungen und das Design von Virtual Services

Anforderungen an die Kubernetes-Integration und die AKO-Bereitschaft

GSLB-Anforderungen für Multi-Site-Umgebungen

The result is a concrete target architecture concept with a prioritised migration path.

Hardware-Load-Balancer sind keine strategische Investition mehr

Sie stellen ein operatives Risiko dar. VMware Avi macht Application Delivery agiler, sicherer und automatisierbar. evoila begleitet den Übergang.

Bereit, Ihren Load Balancer zu modernisieren?

Sprechen Sie mit einem Avi-Spezialisten von evoila und erhalten Sie eine fundierte Bewertung Ihrer Migrationsmöglichkeiten.

Häufig gestellte Fragen

Häufige Fragen zu AVI Load Balancing