Software Defined Networks (NSX)

Netzwerke, die mit Ihrem Unternehmen wachsen.

Mit NSX transformiert evoila starre VLAN-Infrastrukturen in flexible, softwaredefinierte Netzwerke – sicher, automatisierbar und vollständig in VCF integriert.

Software-Defined Networking für VCF

Klassische Netzwerkinfrastrukturen sind für moderne Rechenzentren oft zu unflexibel: Änderungen dauern zu lange, Segmentierungen sind zu grob und Automatisierung ist kaum möglich. NSX löst diese Herausforderungen mit einem vollständig softwaredefinierten Ansatz. Netzwerkfunktionen werden von der Hardware entkoppelt und zentral verwaltet. evoila implementiert den gesamten NSX-Stack als nativen Bestandteil von VCF – von Overlay-Netzwerken und Mikrosegmentierung bis hin zu Routing, VPN und Firewall.

Das Ergebnis ist eine Netzwerkebene, die sich wie Software verhält: versionierbar, automatisierbar und ohne physische Änderungen bereitstellbar. Segmente werden per API erstellt. Firewall-Richtlinien folgen Workloads statt physischer Grenzen. Da NSX als nativer Bestandteil von VCF implementiert wird, profitiert es zudem von denselben Lifecycle-Management-, Automatisierungs- und Betriebswerkzeugen wie die übrige Plattform.

Ihre Vorteile auf einen Blick:

  • Netzwerkänderungen in Minuten statt Wochen
  • Granulare Mikrosegmentierung reduziert laterale Angriffsflächen
  • Vollständige API-Steuerung integriert NSX in IaC-Workflows
  • Native VCF-Integration statt zusätzlicher Insellösungen
  • Strukturierte Migration ohne Greenfield-Ansatz möglich

Das Netzwerk als Innovationsbremse

Traditionelle Netzwerkinfrastrukturen stammen aus einer anderen Zeit: statisch, hardwareabhängig und manuell konfiguriert. In modernen VCF-Umgebungen werden sie zunehmend zum Hindernis. Jede neue Anwendung, jedes neue Segment und jede neue Sicherheitsanforderung erfordert manuelle Eingriffe – mit langen Vorlaufzeiten, hoher Fehleranfälligkeit und fehlender Nachvollziehbarkeit.

Gleichzeitig steigen die Anforderungen an Compliance und Sicherheit. Zero-Trust-Architekturen setzen eine granulare Segmentierung voraus, die sich mit VLAN-basierten Infrastrukturen nur schwer wirtschaftlich umsetzen lässt. Wer heute noch auf physische Netzwerksegmentierung setzt, akzeptiert unnötig große Angriffsflächen.

Hinzu kommt der Migrationsdruck im Zuge der Broadcom-Strategie: VCF-Umgebungen ohne integrierten NSX-Stack werden mittel- bis langfristig sowohl technisch als auch lizenzseitig Nachteile haben. Wer die Einführung von NSX heute nicht strategisch plant, muss später deutlich höhere Aufwände in Kauf nehmen.

Jede Woche ohne Mikrosegmentierung vergrößert Ihre Angriffsfläche.

VLAN-basierte Netzwerke wurden nicht für Zero-Trust-Konzepte entwickelt. Die Lücke zwischen Compliance-Anforderungen und den tatsächlichen Fähigkeiten Ihrer Infrastruktur wird zunehmend größer.

Die Herausforderung

Warum klassische Netzwerkarchitekturen Risiken in VCF-Umgebungen verursachen

Moderne Rechenzentren benötigen Flexibilität, Sicherheit und Automatisierung auf Netzwerkebene. VLAN-basierte Infrastrukturen können diese Anforderungen nur eingeschränkt erfüllen.

Das Ergebnis ist ein Infrastrukturengpass, der die Bereitstellung von Anwendungen verlangsamt, Compliance-Teams vor Probleme stellt und dazu führt, dass die Sicherheitslage von Perimeter-Kontrollen abhängt, die nicht mehr ausreichen.

Änderungen sind an Hardware gebunden

Jede Netzwerkänderung erfordert manuelle Eingriffe. Vorgänge, die Minuten dauern sollten, ziehen sich über Tage oder Wochen, während jeder manuelle Schritt zusätzliche Fehlerquellen schafft.

Flache Segmentierung, große Angriffsfläche

Ohne Mikrosegmentierung teilen sich Workloads Netzwerkbereiche, die voneinander isoliert sein sollten. Ein kompromittiertes System kann sich dadurch ungehindert im Rechenzentrum ausbreiten.

Konfiguration ohne Nachvollziehbarkeit

Netzwerkänderungen werden manuell durchgeführt, ohne automatische Dokumentation. Fehler summieren sich unbemerkt und die Nachvollziehbarkeit wird selbst zu einer Compliance-Herausforderung.

Compliance-Anforderungen übersteigen die Möglichkeiten der Infrastruktur

Zero-Trust-Modelle und regulatorische Vorgaben verlangen Isolation auf Workload-Ebene. VLAN-Segmentierung kann diese Anforderungen nur mit hohem Hardwareaufwand erfüllen und erschwert Audits zusätzlich.

Ohne NSX bleibt VCF unvollständig

Netzwerkautomatisierung, Lifecycle Management und VCF-Automation-Workflows basieren auf NSX als Netzwerkplattform. Wer VCF ohne NSX betreibt, verzichtet dauerhaft auf wichtige Plattformfunktionen.

Die gute Nachricht: Ein kompletter Austausch ist nicht erforderlich

NSX wird als Overlay auf der bestehenden physischen Infrastruktur betrieben. evoila entwickelt Migrationspfade, die den laufenden Betrieb aufrechterhalten, während die softwaredefinierte Netzwerkebene schrittweise und kontrolliert eingeführt wird – ohne erzwungene Ausfallzeiten.

Unsere Lösung

NSX als strategische Netzwerkplattform

Kein Greenfield-Ansatz erforderlich – strukturierte Migration möglich

evoila verfolgt bei der Implementierung von NSX einen pragmatischen Ansatz: Bestehende Netzwerkinfrastrukturen müssen nicht von heute auf morgen ersetzt werden. Wir analysieren die aktuelle Architektur, ermitteln den optimalen Einstiegspunkt und entwickeln einen Migrationsplan, der den laufenden Betrieb nicht beeinträchtigt.

Netzwerkarchitektur & Design

evoila entwickelt die Zielarchitektur auf Basis Ihrer Anforderungen – inklusive Overlay-Design, Segmentierungskonzepten, Routing-Topologie und Firewall-Richtlinien, bevor die erste Konfiguration umgesetzt wird.

Overlay-Netzwerke und L2/L3-Routing

NSX-Overlay-Netzwerke werden über Geneve-Tunnel auf der bestehenden physischen Infrastruktur betrieben – unabhängig von der zugrunde liegenden Topologie. L2- und L3-Routing erfolgen softwarebasiert, sind vollständig portabel und nativ in VCF integriert.

Mikrosegmentierung und Distributed Firewall

Die NSX Distributed Firewall setzt Sicherheitsrichtlinien direkt am Hypervisor durch – ohne zusätzliche Appliances. evoila entwickelt dafür ein strukturiertes Regelwerk mit einer Tagging-Strategie, die auch in wachsenden Umgebungen übersichtlich und wartbar bleibt.

VPN und NAT

NSX-basierte VPN-Verbindungen und NAT-Regeln ermöglichen sichere Standortanbindungen und kontrollierte Datenflüsse. Die Verwaltung erfolgt zentral über den NSX Manager – ohne Änderungen an der physischen Netzwerkinfrastruktur.

Netzwerkautomatisierung

Die NSX-Netzwerkkonfiguration wird in VCF Automation integriert, sodass Segmente, Firewall-Richtlinien und Routing als Infrastructure as Code bereitgestellt werden. Manuelle Schritte entfallen entlang des gesamten Bereitstellungsprozesses.

Tech-Deep-Dive

Die Architektur hinter der Automatisierung

NSX als Netzwerkbetriebssystem für VCF

NSX entkoppelt Netzwerkfunktionen vollständig von der physischen Hardware. Die Architektur basiert auf einem Overlay-Modell: Logische Netzwerke werden über Geneve-Tunnel auf der physischen Infrastruktur transportiert – unabhängig von deren Topologie. Dadurch lassen sich Workloads flexibel verschieben, ohne Änderungen am physischen Netzwerk vorzunehmen.

Control Plane & Management Plane

Der NSX Manager bildet die zentrale Verwaltungs- und Steuerungsebene. Er verwaltet logische Netzwerkobjekte wie Segmente, Router, Firewall-Richtlinien und Load Balancer und stellt eine vollständige REST-API bereit. evoila implementiert den NSX Manager als hochverfügbare Cluster-Lösung, integriert in das VCF-Management.

Distributed Firewall: Sicherheit auf Workload-Ebene

Die NSX Distributed Firewall zählt zu den wichtigsten Vorteilen gegenüber klassischen Perimeter-Architekturen. Sicherheitsregeln werden nicht zentral auf einer Appliance durchgesetzt, sondern direkt am Hypervisor – nahe am Workload und mit minimaler Latenz.

Tier-0-/Tier-1-Routing-Topologie

NSX nutzt ein zweistufiges Routing-Modell. Tier-0-Router übernehmen North-South-Routing und BGP-Anbindungen, während Tier-1-Router den East-West-Datenverkehr innerhalb logischer Segmente bündeln.

API-first: NSX als Automatisierungsobjekt

Sämtliche NSX-Objekte lassen sich über die REST-API steuern. In Kombination mit VCF Automation und dem Orchestrator können komplexe Netzwerkprozesse automatisiert werden – von der Segmenterstellung bis zur dynamischen Anpassung von Firewall-Richtlinien.

Technische Vorteile

Was NSX ermöglicht, was klassische Netzwerkarchitekturen nicht leisten können

Unabhängigkeit von der Hardware

Logische Netzwerke funktionieren unabhängig von der zugrunde liegenden physischen Netzwerktopologie

Granulare Mikrosegmentierung

Die Distributed Firewall setzt Sicherheitsrichtlinien direkt am Hypervisor durch – ohne zusätzliche Appliances

Vollständige API-Steuerung

Alle NSX-Objekte lassen sich über die REST-API automatisieren und in IaC-Workflows integrieren

Skalierbare Routing-Architektur

Das Tier-0-/Tier-1-Modell ermöglicht die klare Trennung von North-South- und East-West-Datenverkehr

Zentrales Policy Management

Firewall-Regeln, Segmente und Routing werden zentral über den NSX Manager verwaltet

Native VCF-Integration

NSX ist tief in das VCF-Management integriert und profitiert von dessen Lifecycle-Management

Ihr Partner der Wahl

Umfassende NSX-Expertise als Teil der VCF-Plattform

evoila deckt den gesamten NSX-Stack ab: Overlay-Design, Distributed Firewall, Mikrosegmentierung, VPN, NAT und Netzwerkautomatisierung. Als Broadcom Pinnacle Partner hat evoila NSX in unterschiedlichsten Produktivumgebungen eingeführt – von einzelnen Mittelstandsstandorten bis hin zu komplexen Multi-Site-Architekturen.

Der Ansatz ist stets ganzheitlich. Netzwerkarchitektur, Sicherheitsstrategie und Automatisierungsframework werden gemeinsam konzipiert, da eine NSX-Bereitstellung, die nicht auf die übergeordnete VCF-Plattform abgestimmt ist, genau jene Fragmentierung verursacht, die sie eigentlich beheben sollte. Für Unternehmen mit bestehender VLAN-Infrastruktur bietet evoila fundiertes Fachwissen im Bereich der strukturierten Migration: Koexistenzszenarien, Planung eines schrittweisen Übergangs und bewährte Vorgehensweisen für die Umstellung auf NSX ohne Betriebsunterbrechungen.

Ganzheitliche NSX-Kompetenz

Von Overlay-Design über Distributed Firewall, VPN und NAT bis zur Integration von Automatisierung. Ohne Übergaben zwischen Netzwerk- und Sicherheitsteams.

Broadcom Pinnacle Partner

evoila zählt zu den führenden Broadcom Partnern in Europa. NSX-Projekte profitieren von direktem Herstellerzugang und zertifizierter Expertise.

Migration ohne Betriebsunterbrechung

evoila entwickelt Koexistenzszenarien und stufenweise Migrationspfade. Die bestehende Infrastruktur bleibt während der gesamten Umstellung produktiv.

VCF-native Perspektive

NSX wird nie isoliert betrachtet. Netzwerkarchitektur, Sicherheitsrichtlinien und Automatisierung werden als integrierte VCF-Plattformschicht geplant und umgesetzt.

Partnerschaften

Technologien & Partner

Broadcom | VMware NSX

Softwaredefinierte Netzwerkplattform für Overlay-Netzwerke, L2/L3-Routing, Distributed Firewall, Mikrosegmentierung, VPN und NAT. Nativer Bestandteil von VMware Cloud Foundation.

Einstiegsangebot

NSX Architecture Assessment

Der Einstieg in Software Defined Networking beginnt mit einem klaren Verständnis Ihrer bestehenden Infrastruktur. Im evoila NSX Architecture Assessment analysieren wir folgende Bereiche:

Bestehende Netzwerkarchitektur und Migrationspotenzial

Sicherheitsanforderungen und Segmentierungsbedarf

Automatisierungspotenzial im Netzwerkbereich

Anbindungspunkte an die bestehende VCF-Umgebung

Das Ergebnis ist ein konkretes Zielarchitekturkonzept mit einem nach Prioritäten geordneten Umsetzungsplan.

Netzwerke, die nicht mit der Infrastruktur skalieren, werden zum strategischen Risiko

NSX macht Netzwerke flexibel, sicher und automatisierbar. evoila unterstützt Sie bei der erfolgreichen Umsetzung.

Ihre NSX-Migration beginnt mit einem Gespräch

Wir begleiten NSX-Projekte von der Erstbewertung bis zum produktiven Betrieb und entwickeln Migrationspfade, die bestehende Investitionen schützen.

Mathias Meyenburg

Mathias Meyenburg

Cloud Infrastructure Architect

Häufig gestellte Fragen

Häufige Fragen zu Software Defined Networks (NSX)

VLAN-Segmentierung ist hardwareabhängig und wird manuell verwaltet. Änderungen erfordern physische Eingriffe und verursachen lange Umsetzungszeiten. NSX entkoppelt Netzwerkfunktionen vollständig von der Hardware: Segmente, Firewall-Regeln und Routing werden softwarebasiert definiert, zentral verwaltet und lassen sich vollständig automatisieren.

Nein. NSX wird als Overlay auf der bestehenden physischen Infrastruktur betrieben. Ein vollständiger Austausch ist nicht erforderlich. evoila entwickelt Migrationspfade, die den Parallelbetrieb von bestehender Infrastruktur und NSX ermöglichen und eine schrittweise Einführung unterstützen.

Mikrosegmentierung trennt Workloads auf granularer Ebene direkt am Hypervisor voneinander – ohne zusätzliche Hardware. Dadurch werden laterale Bewegungen innerhalb des Rechenzentrums wirksam eingeschränkt: Ein kompromittierter Workload kann sich nicht ungehindert über das Netzwerk ausbreiten.

NSX stellt eine vollständige REST-API bereit. In Kombination mit VCF Automation und dem Orchestrator lassen sich Netzwerkressourcen als Teil von Infrastructure-as-Code-Prozessen bereitstellen. Segmenterstellung, Zuweisung von Firewall-Richtlinien und Routing-Konfiguration können vollständig automatisiert werden.